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Frankreich stellt die Uhren auf Winterzeit um

In der Nacht zum 25. Oktober werden die Uhren in Frankreich um eine Stunde zurückgestellt. Um 3 Uhr ist es wieder 2 Uhr.

Paris – 24.10.2026: In der Nacht von Samstag, 24. Oktober, auf Sonntag, 25. Oktober, endet in Frankreich die Sommerzeit. Um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht dauert damit nach offizieller Zeitrechnung eine Stunde länger. Wer am Sonntagmorgen einen Termin hat, sollte bei manuell eingestellten Geräten die geänderte Uhrzeit berücksichtigen.

Im europäischen Teil Frankreichs gilt anschließend wieder die Mitteleuropäische Zeit, also UTC+1. Während der Sommerzeit lag die gesetzliche Zeit bei UTC+2. Funkuhren, Smartphones, Computer und viele vernetzte Geräte übernehmen die Änderung üblicherweise automatisch. Analoge Uhren, Fahrzeuganzeigen und manche Haushaltsgeräte müssen dagegen von Hand korrigiert werden.

Besondere Aufmerksamkeit verlangt die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr, denn sie kommt in dieser Nacht zweimal vor: zunächst nach Sommerzeit, danach erneut nach der Rückstellung. Bei Fahrplänen, Arbeitszeiten, medizinischen Dokumentationen oder technischen Protokollen kann deshalb eine eindeutige Kennzeichnung der jeweiligen Zeitangabe nötig sein. Auch Wecker sollten kontrolliert werden, sofern sie sich nicht automatisch synchronisieren.

Der Wechsel erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach einem gemeinsamen Kalender. Seit 1998 sind die Termine innerhalb der Union vereinheitlicht: Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März, die Rückkehr zur Winterzeit folgt am letzten Sonntag im Oktober. Im Jahr 2026 fällt dieser Termin auf den 25. Oktober. Dadurch bleiben Zeitunterschiede zwischen den beteiligten Ländern auch während der Umstellung unverändert.

Frankreich führte die jährliche Sommerzeit nach der Energiekrise der siebziger Jahre wieder ein. Die Maßnahme sollte den Bedarf an künstlicher Beleuchtung senken, indem die hellen Abendstunden besser genutzt wurden. Inzwischen ist der Nutzen umstritten. Kritiker verweisen unter anderem auf Belastungen für den Schlafrhythmus und den organisatorischen Aufwand in Verkehr, Arbeitswelt und digitalen Systemen.

Das Europäische Parlament stimmte 2019 dafür, die saisonalen Zeitumstellungen zu beenden. Umgesetzt wurde das Vorhaben bislang nicht. Die Mitgliedstaaten müssten sich unter anderem darüber verständigen, ob dauerhaft Sommer- oder Normalzeit gelten soll. Unterschiedliche nationale Entscheidungen könnten Fahrpläne, Handel und grenzüberschreitende Arbeitsabläufe erschweren. Deshalb bleibt die bestehende Regelung vorerst in Kraft.

Die nächste Umstellung ist für Sonntag, 28. März 2027, vorgesehen. In der Nacht werden die Uhren dann um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Bis dahin gilt im europäischen Teil Frankreichs die Mitteleuropäische Zeit.

Quellen

  • Franceinfo – Frankreich stellt auf Winterzeit um
  • Service-Public.fr – Zeitumstellung in Frankreich

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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