Umwelt

Unwetter in den Landes: Noch 3.500 Haushalte ohne Strom

Heftige Gewitter haben im Département Landes erhebliche Schäden angerichtet. Am Montagvormittag waren noch 3.500 Haushalte ohne Strom, zahlreiche Straßen zeitweise blockiert und der Bahnverkehr zwischen Dax und Hendaye unterbrochen.

Peyrehorade – 24.08.2026: Heftige Gewitter haben in der Nacht zum Montag im südwestfranzösischen Département Landes erhebliche Schäden verursacht. Nach einem Lagebericht der Präfektur waren am Vormittag noch rund 3.500 Haushalte ohne Strom. Besonders schwer traf das Unwetter den Raum um Peyrehorade im Süden des Départements. Starkregen und Sturmböen ließen dort Bäume umstürzen, blockierten Verkehrswege und beschädigten Stromleitungen.

Seit Beginn des Unwetters registrierten die Rettungsdienste rund 170 Einsätze. Sie rückten unter anderem wegen überfluteter Bereiche, beschädigter Dächer, umgestürzter Bäume und unpassierbarer Straßen aus. Nach Angaben der Behörden wurden Schäden in etwa 30 Gemeinden festgestellt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst darauf, Zufahrten freizuräumen und Gefahrenstellen an Straßen und in der Nähe von Wohnhäusern zu sichern.

Die Zahl der Stromausfälle ging im Laufe des Morgens deutlich zurück. Erste Berichte hatten bis zu 7.500 betroffene Haushalte genannt; gegen 10 Uhr meldete die Präfektur noch 3.500 Anschlüsse ohne Versorgung. Netztechniker arbeiteten daran, beschädigte Leitungen zu reparieren und Haushalte schrittweise wieder anzuschließen. Wann die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt sein würde, teilten die Behörden zunächst nicht mit.

Auch der Bahnverkehr war betroffen. Die Strecke zwischen Dax und Hendaye musste nach dem nächtlichen Gewitter vorübergehend gesperrt werden. Bevor Züge wieder verkehren konnten, waren Kontrollen der Infrastruktur und Aufräumarbeiten erforderlich. Später wurde der Verkehr nach Angaben französischer Medien wieder aufgenommen. Reisende mussten allerdings weiterhin mit Verspätungen und kurzfristigen Änderungen rechnen.

Météo-France warnte am Montag vor weiteren kräftigen Gewittern in weiten Teilen Südfrankreichs. Für 18 Départements galten am Nachmittag amtliche Unwetterwarnungen. Der Wetterdienst erwartete örtlich heftige Regenfälle, Hagel und Sturmböen von 90 bis 110 Kilometern pro Stunde, vereinzelt auch bis zu 120 Kilometer pro Stunde. Die Gewitter sollten vom Südwesten in Richtung Zentralmassiv und Mittelmeerraum ziehen.

In den Landes richtete sich die Arbeit nach dem Durchzug der ersten Gewitterfront auf die Sicherung beschädigter Bereiche. Kommunale Dienste und Rettungskräfte räumten Zufahrten zu Wohngebieten frei, damit Reparaturteams die betroffenen Leitungen erreichen konnten. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, Absperrungen zu beachten, blockierte Straßen zu meiden und keinesfalls herabgerissene Stromleitungen zu berühren. Der Präfekturstand von 3.500 unversorgten Haushalten belegte am Vormittag den Fortschritt der Reparaturen; in den betroffenen Gemeinden dauerten die Aufräumarbeiten jedoch an.

Quellen

  • Franceinfo
  • Präfektur der Landes
  • Météo-France
  • TF1 Info
  • Anadolu Agency

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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