Umwelt

Pomas nach der Tornade: Gutachter prüfen zerstörte Häuser

Nach der Tornade vom 24. August ist der Zugang zu Pomas streng geregelt. Gutachter und Fachfirmen prüfen beschädigte Gebäude und sichern Dächer; 102 Häuser gelten nach Behördenangaben als vollständig zerstört.

Pomas – 27.08.2026: Drei Tage nach der Tornade vom 24. August konzentrieren sich die Arbeiten in Pomas auf die schwer beschädigten Gebäude. Die Gemeinde lässt derzeit vor allem Versicherungsgutachter und Fachfirmen in den Ort, die Dächer provisorisch sichern und die Stabilität der Häuser prüfen. Bewohner können mit einem Wohnsitznachweis passieren. Die Gendarmerie kontrolliert die Zufahrten, damit Rettungs-, Prüf- und Bauarbeiten ohne zusätzliche Gefahren vorankommen.

Der Präfekt der Aude meldete am 25. August 330 beschädigte Häuser bei insgesamt 496 Wohngebäuden im Ort. Von 293 bis dahin begutachteten Gebäuden galten 191 als bewohnbar, 102 als vollständig zerstört. Für zahlreiche Familien ist damit noch offen, ob und wann sie zurückkehren können. Bevor Reparaturen beginnen oder Abrissentscheidungen fallen, müssen Fachleute den Zustand der Dächer, Mauern und tragenden Konstruktionen feststellen.

Die Tornade hatte Pomas am Montagnachmittag gegen 17.20 Uhr getroffen. Nach dem damaligen Lagebericht wurden 48 Menschen medizinisch versorgt, 20 von ihnen kamen in Krankenhäuser. Mehr als 120 Feuerwehrleute und Spezialkräfte des Zivilschutzes suchten in den Trümmern, kontrollierten gefährdete Gebäude und sperrten Bereiche, in denen Dächer oder Mauern einzustürzen drohten.

Inzwischen verlagert sich der Einsatz von der unmittelbaren Rettung auf die Sicherung. Fachfirmen decken offene Dächer ab und untersuchen beschädigte Konstruktionen. Die Kommune hat dafür ein Anmeldeverfahren eingerichtet: Versicherungen und Unternehmen müssen ihre Aufträge an der Zufahrt nachweisen und sich vor Arbeitsbeginn am Stadion registrieren. So soll verhindert werden, dass Unbefugte die beschädigten Straßenzüge betreten oder laufende Arbeiten behindern.

Für Betroffene stehen am Stadion Vertreter der Versicherer Groupama und Matmut bereit. Zugleich warnt die Gemeinde vor Dienstleistern, die aus der Notlage Kapital schlagen und überhöhte Preise verlangen könnten. Eigentümer sollen Firmenangaben und Referenzen prüfen, bevor sie Aufträge zur Sicherung oder Reparatur erteilen.

Auch der Alltag des Ortes bleibt beeinträchtigt. Die Schule von Pomas wurde nach Angaben der Präfektur weitgehend zerstört und kann zum Schulbeginn am 1. September nicht öffnen. Für rund 90 Schülerinnen und Schüler sollen Unterrichtsplätze in Nachbargemeinden organisiert werden. Parallel bewacht die Gendarmerie verlassene oder unbewohnbare Häuser, um Plünderungen und Diebstähle zu verhindern.

Ob einzelne Gebäude instand gesetzt werden können oder abgerissen werden müssen, hängt von den Gutachten ab. Erst auf dieser Grundlage können Versicherer und Eigentümer über Reparaturen, Wiederaufbau oder längerfristige Ersatzunterkünfte entscheiden.

Quellen

  • Franceinfo
  • Präfektur der Aude
  • Gemeinde Pomas
  • TF1 Info
  • Agence France-Presse

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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