Politik & Gesellschaft

Frankreich plant 15.000 Sicherheitskräfte für Papstbesuch

Für den Besuch von Papst Leo XIV. vom 25. bis 28. September bereitet Frankreich einen Großeinsatz vor. Rund 14.000 Sicherheitskräfte sollen allein in Paris eingesetzt werden.

Paris – 03.09.2026: Frankreich bereitet sich auf den Besuch von Papst Leo XIV. Ende September mit einem außergewöhnlichen Sicherheitsaufgebot vor. Innenminister Laurent Nuñez kündigte am Donnerstag an, dass bis zu 15.000 Sicherheitskräfte eingesetzt werden sollen. Allein für Paris sind rund 14.000 Polizisten, Gendarmen und Angehörige mobiler Einheiten vorgesehen. Hinzu kommen Soldaten der Operation Sentinelle.

Weitere etwa 1.000 Einsatzkräfte sollen in Lourdes die Ankunft des Papstes vorbereiten. Die Verteilung folgt dem Reiseplan: Leo XIV. besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und macht in Paris, Lourdes und Metz Station. Die Behörden müssen dabei Staatsbesuch, Gottesdienste und öffentliche Veranstaltungen mit Hunderttausenden Teilnehmern absichern.

Der Besuch beginnt am Freitag, 25. September, am Flughafen Paris-Orly. Anschließend will der Papst Präsident Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen und vor Vertretern des Staates, der Zivilgesellschaft und des diplomatischen Korps sprechen. Am Nachmittag ist eine Ansprache am Sitz der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur geplant.

Besonders anspruchsvoll ist das öffentliche Programm im Großraum Paris. Nach einer Vesper in Notre-Dame soll Leo XIV. am Abend des 25. September an einer Gebetswache für junge Menschen im Stade de France in Saint-Denis teilnehmen. Die Veranstaltungsorte liegen in dicht besiedelten Gebieten und sind wichtige Knotenpunkte des regionalen Verkehrs. Neben dem Personenschutz gehören deshalb auch Zugangskontrollen, die Steuerung der Besucherströme und Verkehrssperren zum Einsatz.

Den größten Andrang erwarten die Organisatoren am Samstag, 26. September. Um 15 Uhr soll der Papst eine Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Élysées feiern. Das Bistum Paris rechnet mit bis zu 500.000 Teilnehmern. Notre-Dame bleibt nach den bisherigen Planungen vom 24. bis 26. September für Besucher geschlossen. Rund um die Place de la Concorde sind schrittweise Verkehrsbeschränkungen angekündigt.

Noch am Abend reist Leo XIV. nach Lourdes weiter. Dort sind am 27. September eine Messe auf der Wiese des Marienheiligtums, Begegnungen mit Kranken und Helfern sowie eine Lichterprozession vorgesehen. Der Wallfahrtsort ist regelmäßig auf große Pilgergruppen eingestellt; der Besuch eines Papstes stellt jedoch zusätzliche Anforderungen an Personen- und Veranstaltungsschutz.

Die letzte Etappe führt Leo XIV. am Montag, 28. September, nach Metz. Geplant sind ein interreligiöses Treffen, eine Rede über Europa im Kongresszentrum Robert Schuman und eine Messe in der Kathedrale Saint-Étienne. Es ist der erste Besuch eines Papstes in Paris seit der Reise Benedikts XVI. im Jahr 2008.

Quellen

  • Franceinfo
  • Le Progrès mit Agence France-Presse
  • Vatican News
  • Paris je t'aime

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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