Politik & Gesellschaft

Suche nach zwei vermissten Fischern vor Plymouth beendet

Nach dem Untergang des bretonischen Trawlers Maranello bleiben zwei Fischer vermisst. Drei gerettete Besatzungsmitglieder sind nach Saint-Quay-Portrieux zurückgekehrt.

Saint-Quay-Portrieux – 31.08.2026: Die britische Küstenwache hat die Suche nach zwei vermissten Fischern des französischen Trawlers Maranello am Montag beendet. Das Schiff war am Abend des 29. August rund 26 Seemeilen südwestlich von Plymouth gesunken. Von den fünf Menschen an Bord konnten drei durch ein anderes Fischereifahrzeug gerettet werden. Die beiden übrigen Besatzungsmitglieder blieben trotz eines groß angelegten Einsatzes verschwunden.

Die drei Überlebenden kehrten am Montag nach Saint-Quay-Portrieux im bretonischen Département Côtes-d'Armor zurück. Ihre Ankunft löste in dem eng mit der Fischerei verbundenen Hafenort große Anteilnahme aus. Viele Einwohner kennen die Seeleute und ihre Familien seit Jahren. Während die Geretteten wieder an Land sind, warten die Angehörigen der Vermissten weiterhin auf Gewissheit.

Die in Saint-Brieuc registrierte Maranello hatte Saint-Quay-Portrieux in der vergangenen Woche verlassen. Nach Angaben der französischen Seebehörden nahm ihre Besatzung vor dem Untergang Kontakt zum Trawler Stradale auf und meldete Schwierigkeiten mit dem Fanggerät. Die Stradale konnte drei Männer aufnehmen, bevor die Maranello sank. Ob das gemeldete Problem unmittelbar mit dem Unglück zusammenhing, ist bislang nicht geklärt.

Einer der Geretteten wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus im englischen Truro gebracht. Die beiden anderen Männer erhielten zunächst medizinische Versorgung in Plymouth. Über ihren Gesundheitszustand wurden keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben.

Da sich der Unfall in einem von Großbritannien betreuten Seegebiet ereignete, leitete das Maritime Rescue Coordination Centre in Falmouth die Suche. Daran beteiligt waren ein britischer Rettungshubschrauber, ein Flugzeug, Rettungsboote aus Falmouth und Plymouth sowie mehrere Schiffe, die sich in der Umgebung befanden. Frankreich entsandte außerdem ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ Falcon 50.

Nach Angaben der britischen Maritime and Coastguard Agency durchkämmten die Einsatzkräfte seit Samstagabend weite Teile des Seegebiets. Eine Spur der beiden Männer fanden sie jedoch nicht. Die Küstenwache begründete den Abbruch mit den vorliegenden Informationen, den Suchbedingungen und der begrenzten Überlebenszeit im Wasser. Damit endete die staatlich koordinierte Rettungsaktion nach rund zwei Tagen.

Die Ursache des Untergangs ist weiterhin offen. Zu klären ist unter anderem, welche technischen oder betrieblichen Umstände dazu führten, dass der Trawler binnen kurzer Zeit verloren ging. Bestätigt ist bislang nur der vorausgegangene Hinweis auf Probleme mit dem Fanggerät. Über private Suchfahrten oder konkrete Untersuchungsschritte der zuständigen Behörden lagen am Montag keine gesicherten Angaben vor. Für die Angehörigen endete der Rettungseinsatz daher ohne Nachricht über die beiden Vermissten.

Quellen

  • Franceinfo
  • Associated Press
  • Sky News
  • Maritime and Coastguard Agency
  • Préfecture maritime de l'Atlantique

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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