Politik & Gesellschaft

Pengo Bossio Wangi bei Angriff in Trappes getötet

Der 26-jährige Amateurkämpfer Pengo Bossio Wangi wurde am 23. Oktober in Trappes erschossen. Nach dem Angriff mit einem Toten und fünf Verletzten ermittelt die Antiterrorstaatsanwaltschaft zu einem möglichen rassistischen Tatmotiv.

Trappes – 25.10.2026: Der bei dem Angriff in Trappes getötete Mann war der 26-jährige Pengo Bossio Wangi, ein Amateurkämpfer im Mixed Martial Arts. Sein Verein, die Atch Academy aus Aubervilliers, bestätigte seinen Tod und würdigte ihn als geschätztes Mitglied der Trainingsgemeinschaft. Die französischen Behörden hatten die Identität des Opfers zunächst nicht öffentlich genannt.

Am Vormittag des 23. Oktober wurden in Trappes und der benachbarten Gemeinde La Verrière mehrere Menschen aus einem Fahrzeug heraus beschossen. Bossio Wangi wurde nach bisherigen Ermittlungsangaben am Square Louis-Pergaud in Trappes tödlich getroffen. Fünf weitere Menschen erlitten Verletzungen, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Umfassende amtliche Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.

Die nationale Antiterrorstaatsanwaltschaft übernahm das Verfahren. Sie ermittelt unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes im Zusammenhang mit einer terroristischen Unternehmung. Als erschwerender Umstand wird geprüft, ob die Betroffenen wegen ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Herkunft, Ethnie, Nationalität oder Religion angegriffen wurden. Die rechtliche Einordnung ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Ein 39 Jahre alter Mann wurde kurz nach der Tat festgenommen und befand sich nach übereinstimmenden Medienberichten weiterhin in Polizeigewahrsam. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittler rekonstruieren die Fahrtroute zwischen Trappes und La Verrière, sichern Spuren und werten beschlagnahmte Gegenstände sowie digitale Geräte aus. Zu klären ist auch, ob der Verdächtige allein handelte und welche Belege für ein rassistisches Motiv vorliegen.

Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Tat bei einem Besuch in Trappes am Abend des 23. Oktober als rassistischen Terroranschlag. Der Bürgermeister der Stadt, Ali Rabeh, sprach ebenfalls von einem rassistischen und möglicherweise islamfeindlichen Hintergrund. Diese politischen Bewertungen greifen der strafrechtlichen Beurteilung durch die Antiterrorstaatsanwaltschaft nicht vor.

Bossio Wangis Verein erinnerte an einen jungen Mann, der mit Energie, Freundlichkeit und Disziplin zum Trainingsalltag gehört habe. In Aubervilliers wurde eine Schweigeminute für ihn abgehalten. Für den 25. Oktober war zudem ein Gedenkmarsch angekündigt. Die Anteilnahme aus seinem sportlichen Umfeld macht sichtbar, dass hinter der nüchternen Bilanz des Angriffs ein konkretes Leben steht.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die genaue Abfolge der Schüsse in beiden Gemeinden, die Auswahl der Betroffenen und das mögliche Tatmotiv. Zuständig ist das Parquet national antiterroriste, das bei mutmaßlich terroristischen Straftaten von landesweiter Bedeutung die Ermittlungen führt.

Quellen

  • Franceinfo
  • Associated Press
  • Le Monde
  • TF1 Info
  • Élysée-Palast
  • Atch Academy

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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