Umwelt

Unwetter in den Landes: Noch 1.900 Haushalte ohne Strom

Nach schweren Gewittern waren im Département Landes am Montagabend noch rund 1.900 Haushalte ohne Strom. Besonders hart traf es Peyrehorade; auch Straßen und Bahnstrecken waren beeinträchtigt.

Peyrehorade – 25.08.2026: Nach den schweren Gewittern vom Sonntagabend und der Nacht zum Montag dauern die Aufräumarbeiten im Département Landes an. Nach Angaben des Netzbetreibers Enedis waren am Montagabend noch rund 1.900 Haushalte ohne Strom. Auf dem Höhepunkt des Unwetters war die Versorgung von etwa 7.500 Haushalten unterbrochen.

Die Gewitterfront erfasste vor allem den Süden des südwestfranzösischen Départements. Nach einer ersten Bilanz der Behörden waren 22 Gemeinden betroffen. Starkregen, Hagel und heftige Windböen überfluteten Straßen, rissen Äste und Bäume zu Boden und beschädigten Gebäude. Die Einsatzkräfte mussten zugleich Verkehrswege freiräumen, gefährdete Bereiche absichern und kleinere Brände bekämpfen.

Besonders schwer traf das Unwetter Peyrehorade. Dort entstanden Schäden an Wohnhäusern und kommunalen Gebäuden. Die Stadt richtete eine Notunterkunft für etwa 30 Einwohner und Urlauber ein. Zwei Menschen wurden nach Angaben der örtlichen Behörden leicht verletzt. Hinweise auf Schwerverletzte lagen in der ersten Bilanz nicht vor.

Die Feuerwehr rückte zu mehr als 150 Einsätzen aus. Zeitweise waren bis zu 170 Feuerwehrleute im Einsatz. Neben überfluteten Bereichen und umgestürzten Bäumen beschäftigten sie auch durch Blitzeinschläge ausgelöste Brände in Waldgebieten. Die Vielzahl paralleler Einsätze erschwerte die Arbeiten: Manche Straßen waren wegen Wasser, Baumstämmen oder herabgebrochenen Ästen zunächst nicht passierbar.

Auch wichtige Verkehrsverbindungen waren betroffen. Im Raum Peyrehorade wurden mehrere Straßen zeitweise gesperrt, darunter Abschnitte der Autobahn A641. Der Bahnverkehr zwischen Dax und Hendaye wurde unterbrochen, damit die Strecke kontrolliert und Hindernisse beseitigt werden konnten. Damit reichten die Folgen des Unwetters über die unmittelbar beschädigten Gemeinden hinaus und berührten auch regionale Verbindungen in Richtung der spanischen Grenze.

Die Stromversorgung konnte im Laufe des Montags für einen großen Teil der betroffenen Haushalte wiederhergestellt werden. Dass am Abend weiterhin rund 1.900 Anschlüsse ausgefallen waren, deutete jedoch auf Schäden hin, die sich nicht kurzfristig beheben ließen. Enedis setzte die Reparaturarbeiten fort; eine neuere öffentliche Bilanz für Dienstag lag zunächst nicht vor.

Für die Gemeinden verbanden sich die Aufräumarbeiten mit praktischen Belastungen für Einwohner und Feriengäste. Ohne Strom waren je nach Anschluss auch Kühlung, Warmwasser, Kommunikation oder elektrische Haustechnik eingeschränkt. Gleichzeitig mussten gesperrte Verkehrswege kontrolliert und beschädigte Gebäude gesichert werden. Maßgeblich für den zuletzt veröffentlichten Stand blieb die Bilanz vom Abend des 24. August: Rund 1.900 Haushalte warteten zu diesem Zeitpunkt noch auf die Wiederherstellung ihrer Stromversorgung.

Quellen

  • Franceinfo
  • TF1 Info
  • Anadolu Agency
  • Präfektur des Départements Landes
  • Fréquence Grands Lacs

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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