Paris – 30.08.2026: Die drei überwachten Badestellen in der Seine haben in diesem Sommer 120.000 Menschen angezogen. Das waren nach Angaben der Stadt Paris 20 Prozent mehr als in der Saison 2025. Die Bilanz wurde am 29. August veröffentlicht, als die Anlagen wegen schlechten Wetters geschlossen blieben und die achtwöchige Saison endete.
Die Standorte Bras Marie, Bercy und Grenelle waren seit dem 4. Juli geöffnet. Bras Marie und die Anlage am Quai de Bercy verzeichneten zusammen 84.000 Besuche, Grenelle weitere 36.000. Der Zugang zu den drei Bereichen im Fluss war kostenlos, Rettungsschwimmer beaufsichtigten den Badebetrieb. Im zweiten Jahr nach der Einrichtung der Zonen ist ihre Nutzung damit deutlich gestiegen.
Auch die übrigen sommerlichen Badeangebote der Hauptstadt waren stark gefragt. Im Bassin de la Villette und im Canal Saint-Martin wurden zusammen 63.000 Badegäste gezählt. Davon entfielen 51.000 auf das Bassin de la Villette und 12.000 auf den Canal Saint-Martin. Allein eine Sonderöffnung des Kanals Ende Juni zog laut Stadt 9.000 Menschen an.
Weitere 33.000 Besucher nutzten vier zeitweilig eingerichtete Freibäder in kommunalen Sportzentren: Louis Lumière im 20. Arrondissement, Just Fontaine im 17., Jules Noël im 14. und Léo Lagrange im 12. Arrondissement. Über alle Anlagen hinweg kam Paris auf 216.000 Badegäste. Die Stadt spricht von einem Rekord für ihr diesjähriges Sommerangebot.
Die große Nachfrage fiel in eine Saison mit mehreren Hitzeperioden. Nach Angaben der Stadt herrschten an rund einem Drittel der Öffnungstage außergewöhnlich hohe Temperaturen. Gerade in dicht bebauten Vierteln boten die Anlagen eine kostenlose Möglichkeit zur Abkühlung. Der Einlass blieb allerdings von den Öffnungszeiten, der jeweiligen Auslastung und den Bedingungen vor Ort abhängig.
Außerhalb der ausgewiesenen und beaufsichtigten Bereiche ist das Baden in der Seine, im Canal Saint-Martin und im Bassin de la Villette weiterhin verboten. Die Behörden warnen vor starken Strömungen, Schiffsverkehr, schlammigem Gewässergrund und gesundheitlichen Gefahren. Kinder unter 14 Jahren durften die Anlagen nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten.
Die Badestellen gehören zu einem gemeinsamen Badeplan von Staat und Kommunen, der nach den Olympischen und Paralympischen Spielen von 2024 fortgeführt wurde. Während der Saison wird die Wasserqualität laufend kontrolliert. Nach starkem Regen oder bei anderen Risiken können einzelne Anlagen kurzfristig schließen. Für die Saison 2025 hatten die Behörden während der beaufsichtigten Öffnungszeiten keine gesundheitlichen Vorfälle an den Pariser Standorten gemeldet.
Quellen
- Franceinfo
- Stadt Paris
- DRIEAT Île-de-France
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).