Während im Norden die Temperaturen nachlassen, baut sich am Montagnachmittag eine organisierte Gewitterlage auf. Nach Angaben von Météo-France zieht sie vom Südwesten über die Mitte des Landes weiter in Richtung Osten und Südosten; auch an der Mittelmeerküste drohen kräftige Zellen. Die Wetterlage ist damit überregional relevant, trifft aber besonders Regionen, die in den vergangenen Wochen bereits von großer Hitze und Trockenheit geprägt waren.
La Dépêche berichtet von einer auf 18 Départements erweiterten Vigilance orange. Erwartet werden lokal heftige Regenfälle, Hagel und starke Windböen. Für Reisende, Veranstalter und Kommunen bedeutet das vor allem: Pläne für den Nachmittag und Abend müssen kurzfristig an die Entwicklung angepasst werden. Die Lage bleibt dynamisch, weil Gewitter räumlich eng begrenzt auftreten können. Im Mittelpunkt steht daher nicht ein einheitliches Unwetterbild für ganz Frankreich, sondern die Verbindung aus regional sehr unterschiedlichen Risiken und einer breiten Zugbahn, die mehrere dicht besiedelte Räume berührt.