Politik & Gesellschaft

Zwei Fischer nach Untergang eines französischen Trawlers vermisst

Vor Plymouth werden zwei Besatzungsmitglieder des gesunkenen französischen Trawlers Maranello vermisst. Drei Fischer wurden gerettet, die Staatsanwaltschaft Saint-Brieuc hat Ermittlungen aufgenommen.

Plymouth – 01.09.2026: Vor der Küste Südwestenglands suchen die französischen Behörden weiter nach zwei Fischern des Trawlers Maranello. Das französische Schiff sank am Samstag, dem 29. August, vor Plymouth. Drei der fünf Besatzungsmitglieder wurden von einem Trawler in der Nähe gerettet. Von den beiden übrigen Männern fehlte am Dienstag weiterhin jede Spur. Frankreich entsandte ein Marineschiff in das Seegebiet.

Die Staatsanwaltschaft Saint-Brieuc eröffnete ein Ermittlungsverfahren zur Suche nach vermissten Personen. Es soll den Verbleib der beiden Fischer klären und den Ablauf des Unglücks rekonstruieren. Hinweise auf dessen Ursache lagen zunächst nicht vor. Auch zur Identität der Besatzungsmitglieder veröffentlichten die Behörden keine Angaben.

Nach den bislang bekannten Informationen geriet die Maranello am Samstag in Seenot und sank anschließend. Ein Fischkutter in der Nähe nahm drei Besatzungsmitglieder auf und brachte sie in Sicherheit. Ob die Männer unmittelbar aus dem Wasser oder noch von dem havarierten Schiff gerettet wurden, blieb zunächst offen. Ebenso war nicht bekannt, zu welcher Uhrzeit der Trawler unterging und wie sich die Wetter- und Seebedingungen zum Zeitpunkt des Unglücks darstellten.

Der Untergang ereignete sich in einem Seegebiet, in dem französische und britische Stellen bei Rettungseinsätzen zusammenarbeiten. Der Unglücksort liegt vor der englischen Küste, während Schiff und Besatzung aus Frankreich stammen. Für die Suche müssen die beteiligten Behörden unter anderem Angaben zum Schiffsverkehr, mögliche Zeugenaussagen und Erkenntnisse über die letzten bekannten Bewegungen des Trawlers zusammenführen.

Das französische Marineschiff soll die laufende Operation in dem betroffenen Abschnitt des Ärmelkanals unterstützen. Welche weiteren Einheiten eingesetzt werden und wie groß das abgesuchte Gebiet ist, teilten die Behörden zunächst nicht mit. Auch zur geplanten Dauer der Suche gab es keine näheren Angaben.

Parallel dazu versuchen die Ermittler, den Ablauf an Bord und auf See nachzuvollziehen. Bislang gibt es keine öffentlich bekannten Hinweise auf einen technischen Defekt, eine Kollision oder einen anderen Auslöser. Das Verfahren richtet sich nach derzeitigem Stand nicht gegen eine bestimmte Person.

Für die Angehörigen bleibt die Lage ungewiss. Dass die beiden Männer noch nicht gefunden wurden, erlaubt nach Angabenlage keinen gesicherten Schluss über ihr Schicksal. Fest steht bislang: Fünf Fischer waren an Bord der Maranello, als sie am 29. August sank. Drei von ihnen wurden gerettet, zwei gelten seither als vermisst.

Quellen

  • Franceinfo
  • Staatsanwaltschaft Saint-Brieuc laut Franceinfo

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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