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Vier Franzosen nach Sturzfluten in Nepal vermisst

Nach den verheerenden Sturzfluten an der Grenze zwischen Nepal und Tibet gelten vier französische Staatsangehörige als vermisst. Zerstörte Verkehrswege und unterbrochene Verbindungen erschweren die Suche.

Kathmandu – 28.08.2026: Nach den schweren Sturzfluten im Norden Nepals gelten vier französische Staatsangehörige als vermisst. Die Zahl wurde unter Berufung auf das nepalesische Tourismusamt gemeldet. Das französische Außenministerium teilte am 27. August mit, zu mehreren Franzosen bestehe kein Kontakt; die diplomatischen Stellen stünden mit den Familien in Verbindung. Einzelne Identitäten wurden zunächst nicht offiziell bestätigt.

Die Katastrophe traf am Morgen des 26. August Gebiete nahe der Grenze zu Tibet. Nach Angaben nepalesischer Stellen verursachte die Flut weitreichende Schäden an Häusern, Schulen, Krankenhäusern, Straßen, Brücken und Anlagen der Energieversorgung. Unter den Vermissten befinden sich Einheimische und ausländische Reisende. Verlässliche Opferzahlen sind schwer zu ermitteln, weil Rettungskräfte einige Orte erst nach und nach erreichen und die Kommunikationsnetze vielerorts unterbrochen sind.

Besonders betroffen sind nach Angaben des französischen Außenministeriums die Regionen um Timure und Syabrubesi sowie Nuwakot, Dhading und Muglin. Die Behörde rät französischen Staatsangehörigen, beschädigte Gebiete zu meiden und den Anweisungen der nepalesischen Behörden zu folgen. Angehörige, die Menschen in den betroffenen Regionen suchen, können sich an die französische Botschaft in Kathmandu wenden.

Die Rettungsarbeiten werden durch das steile Gelände und die zerstörte Infrastruktur erschwert. Wo Straßen und Brücken fehlen, sind einzelne Täler nur aus der Luft erreichbar. Nepalesische Einsatzkräfte suchen mit Soldaten, Hubschraubern, Suchhunden und technischem Gerät nach Überlebenden. Die Hubschrauber werden außerdem eingesetzt, um abgeschnittene Orte zu erkunden, Verletzte auszufliegen und mögliche Evakuierungswege zu prüfen. Für die Helfer bleibt der Zugang ein Wettlauf gegen die Zeit, solange Menschen ohne Kontakt zu Angehörigen oder Behörden sind.

Als möglichen Auslöser untersuchen Behörden und Fachleute einen Eis- und Felsabbruch in großer Höhe auf tibetischer Seite. Ein zunächst registriertes seismisches Ereignis wurde späteren Analysen zufolge nicht als klassisches Erdbeben eingeordnet, sondern mit dem Abbruch und einer Gerölllawine in Verbindung gebracht. Wie genau daraus die verheerende Flut entstand und welche Faktoren ihren Verlauf verstärkten, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.

Für die französischen Stellen konzentriert sich die Arbeit auf die Suche nach möglicherweise betroffenen Staatsangehörigen sowie den Kontakt zu deren Familien. Bis zum Abend des 26. August hatten sich rund 80 Franzosen im Land bei den Behörden gemeldet. Daraus lässt sich allerdings nicht schließen, wie viele von ihnen zur Zeit der Flut in den verwüsteten Gebieten unterwegs waren. Die Suche in den schwer erreichbaren Bergregionen wurde fortgesetzt.

Quellen

  • Franceinfo
  • Französisches Außenministerium
  • Ständige Vertretung Nepals bei den Vereinten Nationen in Genf
  • Associated Press
  • Le Monde
  • TF1 Info
  • Euronews

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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