Umwelt

Tornado in Pomas verletzt 41 Menschen und beschädigt rund 300 Häuser

Ein Tornado hat in der südfranzösischen Gemeinde Pomas eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. 41 Menschen wurden verletzt, etwa 300 Wohnhäuser sind nach Angaben der Behörden betroffen.

Pomas – 25.08.2026: Ein Tornado hat am Montagabend die Gemeinde Pomas im Département Aude schwer getroffen. Nach dem jüngsten von der Präfektur mitgeteilten Stand wurden 41 Menschen verletzt. Fünfzehn von ihnen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Der Wirbelsturm zog am 24. August gegen 17.20 Uhr über den rund 1.000 Einwohner zählenden Ort südlich von Carcassonne.

Das Unwetter bildete sich innerhalb einer besonders kräftigen Gewitterzelle und richtete binnen weniger Minuten erhebliche Schäden an. Dächer wurden abgedeckt, Ziegel und andere Trümmer durch die Straßen geschleudert, Bäume stürzten um. Die Einsatzkräfte hatten zunächst von 26 Verletzten berichtet; im Laufe des Abends erhöhte die Präfektur die Zahl auf 41.

Rund 300 Wohnhäuser waren nach Angaben der Behörden von den Auswirkungen betroffen. Das Schadensbild reichte von abgerissenen Dachziegeln und beschädigten Dächern bis zu schwer getroffenen Gebäuden. Einige Häuser wurden weitgehend zerstört. Die Zahl der betroffenen Wohnhäuser bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche Gebäude unbewohnbar sind. Fachleute mussten deshalb prüfen, welche Wohnungen weiterhin sicher betreten werden konnten und wo Einsturzgefahr bestand.

Mehr als 120 Feuerwehrleute waren in Pomas im Einsatz oder als Verstärkung vorgesehen. Zu den mobilisierten Kräften gehörten Spezialisten für die Suche und Rettung in beschädigten oder eingestürzten Gebäuden sowie eine Hundestaffel. Auch die Gendarmerie war vor Ort. Vorrang hatten die medizinische Versorgung der Verletzten, die Suche nach möglicherweise eingeschlossenen Menschen und die Sicherung instabiler Bauwerke.

Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, den betroffenen Teil der Gemeinde zu meiden, damit Rettungsfahrzeuge und technische Teams ungehindert arbeiten konnten. Straßen waren stellenweise durch umgestürzte Bäume, Trümmer und Gebäudeschäden blockiert. Für Einwohner, die ihre Wohnungen verlassen mussten, organisierte die Gemeinde vorübergehende Unterkünfte. Zugleich begann die Erfassung der Schäden, die wegen der Vielzahl betroffener Häuser längere Zeit beanspruchen dürfte.

Météo-France bestätigte die Entstehung eines Tornados in der Aude. Das Département gehörte am 24. August zu den Gebieten, für die eine amtliche Unwetterwarnung wegen möglicher heftiger Gewitter galt. Die Wetterlage brachte im Süden Frankreichs auch andernorts Starkregen, heftige Windböen und umgestürzte Bäume.

Die Bilanz von 41 Verletzten und etwa 300 beschädigten Häusern war in der Nacht zum Dienstag der belastbarste Behördenstand. Die Sicherung der Gebäude und die genaue Aufnahme der Sachschäden dauerten an. Zum Gesundheitszustand der 15 in Krankenhäuser eingelieferten Menschen lagen zunächst keine näheren Angaben vor.

Quellen

  • Franceinfo
  • Swissinfo mit Agenturmeldung
  • TF1 Info

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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